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Wir freuen uns

auf Sie ...

Kirchstr. 28, Hittfeld,

www.wienholtz-friseure.de

Tel. 04105 / 55 57 33

DIE MAURITIUSKIRCHE

Kaum ein zweites Gebäude

prägt das Bild Hittfelds mehr

als die auf einem Hügel ge-

legene Mauritiuskirche.

Zu Beginn 9. Jahrhunderts

entstand ein erster Holzpfos-

tenbau auf dem Kirchberg.

Wenig später, im 11./12. Jahrhundert wurde dann

das hölzerne Taufkirchlein teilweise durch ein stei-

nernes ersetzt. Möglicherweise ist in dieser Zeit

auch Mauritius als Namenspatron nach Hittfeld

gekommen.

Hittfeld wuchs im Zuge seiner zunehmenden Be-

deutung und dem Zusammenschluss mehrerer

Gemeinden bereits im 13. Jahrhundert. Als Haupt-

und Gerichtsort eines großen Gebietes hatte es in

dieser Zeit stadtähnliche Züge. Das Gelände an der

heutigen Kirchstraße und am Schillerplatz wurde

erstmalig besiedelt. Die Kirche wurde massiv ver-

größert und so entstand vermutlich in der ersten

Hälfte des 13. Jahrhunderts die heute noch stehen-

de Feldsteinkirche. Sie ist mit etwa 300 Quadrat-

metern fast doppelt so groß wie ihr Vorgängerbau.

Ein großes Geschenk

machte1620

Joachim

Schween aus Over der

Kirche: Er stiftete den

Messingkronleuchter,

der heute im Altarraum

hängt. Eine weitere An-

schaffung war eine neue

Kanzel im Jahre 1657.

Heute erklingt die bereits

1880 von Furtwängler

gebaute Orgel mit 24 Re-

gistern. Aus der zweiten

Hälfte des 18. Jahrhun-

derts stammt ein Wap-

penfenster. Während des

2. Weltkrieges wurden die Glocken „eingezogen“

und abtransportiert. Sie konnten in Hamburg nach

dem Krieg unversehrt gefunden und zurückgeholt

Die Mauritiuskirche

in Hittfeld